Geschichte des Wasserski

Wasserski in Belgrad
Die Idee des Wasserski geht bis Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als ein Mann aus Schweden sich die Idee des Wasserski patentieren ließ. Doch sie hatte nicht den gewünschten Erfolg. Man weiß recht wenig über den wirklichen Beginn des Wasserski, auch wenn man den Begriff als solches im schwedischen findet, und das schon 1921 - „vattenskida“ - was so viel wie „Ski auf dem Meer“ bedeutet.

Es war erst ein Jahr später, als die Idee eine zweite Chance bekam. Es war am 28. Juni 1922, als ein 18-jähriger junger Mann, Ralph Samuelson, sich sagte, dass, wenn man auf dem Schnee Skilaufen kann, das auch auf dem Wasser möglich sein muss. Am Anfang testete er das in den Vereinigten Staaten aus, in Lake City, Minnesota, auf dem Lake Pepin.

Er benutze gebogene Fassbretter, die er mit Lederstreifen an seine Füße band. Sein Bruder Ben zog ihn mit einer Wäscheleine und weg war er! Die Brüder übten über mehrere Tage, bis am 2. Juli 1922 Ralph heraus fand, dass, wenn man sich nach hinten beugte und die Skispitzen leicht nach oben zeigten, der Wasserski tatsächlich möglich war.

Wasserski Slalom
Danach folgte Wallers patentierte Ausstattung auf den allgemeinen Markt und der Wasserski wurde bis Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre ein sehr populärer Vorführungssport. 1939 gab es die ersten Wasserski-Meisterschaften auf Long Island am New Yorker Jones Beach.

Wasserski wurde erstmals als Demonstrationswettbewerb in den Olympischen Spielen 1972 in Kiel, Deutschland, ausgetragen. Heute gibt es alleine in den Vereinigten Staaten von Amerika mehr als 650 Wasserski-Clubs mit mehr als 11 Millionen Mitgliedern und weltweit sind sie kaum noch zu zählen.