Monoski

Monoski
Viele kennen den Ausdruck Monoski gar nicht, doch das Wort sagt eigentlich schon aus, um was es sich hier handelt. Es ist ein einzelner Ski, der wie ein Snowboard aussieht. Der Unterschied zum Snowboard ist jedoch, dass man den Monoski mit beiden Füßen nebeneinander, und nicht wie beim Snowboard hintereinander, fährt. Dadurch stehen die Füße und der Fahrer gerade auf dem Brett. Der Monoski wurde ursprünglich im tiefen Pulverschnee benutzt, doch sind sie in letzter Zeit auch eine beliebte Ski-Art beim Wasserski geworden.

Der Monoski wurde in den 1960er Jahren erfunden und wurde in den 70er und 80er Jahren sehr beliebt. Während das Snowboarden immer beliebter wurde, starb der Monoski in den USA aus, aber in Europa blieb er weiterhin sehr populär. In den letzten Jahren hat er jedoch einen Revival erlebt und wurde fürs Wasser entdeckt und so wurde der Monoski im Wassersport geboren.

Der Wasserskifahrer steht gerade auf dem Brett mit einem Fuß leicht nach hinten versetzt und beide nach vorne zeigend, also in Fahrtrichtung. Eine Standardbindung hält nur den vorderen Fuß am Brett fest. Für den hinteren Fuß wird eine kleinere, Schlaufen-ähnliche Bindung genutzt. Der Slalom-Wasserski ist eine Art Monoski. Der Ski ist in diesem Falle allerdings ein wenig anders konzipiert, da er in zwei unterschiedlichen Teilen gebaut ist. Der Wasserskiläufer, der einen Slalom-Ski fährt, hat eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als der, der einen herkömmlichen Monoski fährt.

Er werden Meisterschaften mit dem Monoski abgehalten. Diese Meisterschaften haben eine Bojen-Linie als Hindernis, um die der Fahrer herumfahren muss. Nachdem der Skiläufer die Bojen umfahren hat, wird nach Wasserskileinen-Länge und den umfahrenen Bojen geurteilt.