Ridge Racer Drift

Namco entwickelte den originalen Ridge Racer 1993 für die Arcade-Version und später für andere Konsolen wie die PlayStation, wo es dann zum regelrechten Kult wurde. Seit dem gibt es mehr als ein Dutzend Folgeserien, die meisten von ihnen besonders erfolgreich. Als Namco dann auch auf die Handy-Plattformen ging, war es jedoch mehr ein Misserfolg als ein Erfolg.

Ridge Racer Mobile sah 2005 ganz gut aus, doch die Bildqualität lies extrem zu wünschen übrig und daher wurde die eigentliche Energie aus dem Spiel genommen. Das Spiel kam heraus und verschwand recht schnell wieder in der Versenkung. Ridge Racer, der Vater der 3-D-Arcade-Racer, schien dafür bestimmt zu sein, völlig unspektakulär und unvorgestellt in der Mobil-Spiele-Domäne zu verschwinden.

Doch gerade als man die Hoffnung aufgab, kam Namco mit einem großen Knall wieder zurück. Sie nannten diese Neuerscheinung Ridge Racer Drift und dieses Mal war die Handy-Technik stark genug, einem das wirkliche Renn-Feeling zu geben Die Grafiken sind einfach und sexy, und sie bewegen sich schnell genug, um jedem virtuellen Rennfahrer Herzklopfen zu verursachen. Das ist reines Ridge Racer Rennen bis hin zum Drift. Natürlich sind die Bildqualitäten nicht so perfekt wie auf anderen, dafür gedachten Konsolen. Sie sind aber trotzdem intuitiv, und das Feedback ist gut genug, um ein tolles und spannendes Rennen zu erleben.

Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann, dass es nur 6 Autos gibt und neun Rennstrecken und man sich einfach etwas mehr wünschte. Auf der anderen Seite sind sie aber wunderbar gezeichnet und beeindruckend unterschiedlich. Jedes Auto und jeder Abschnitt, und somit jede Auto-Abschnitt-Kombination, gibt ein richtiges Renngefühl. Dadurch ist das Ridge Racer Drift ein perfektes Mitglied der Ridge Racer Familie.