Vancouver 2010

Die Olympischen Spiele haben eine merkwürdige Art uns Spiele zu inspirieren, die man ansonsten gar nicht erst in Erwägung ziehen würde. Hockey beispielsweise ist ein typisches kanadisches Spielsportart und fasst eigentlich nie richtig Fuß in seinem südlichen Nachbarn, doch zu den Olympischen Winterspielen gibt es plötzlich extreme Hockeyfans dort.

Vielleicht verhält es sich mit Spielern genauso. Normalerweise denkt man wahrscheinlich weniger an diese Sportarten, aber wenn SEGA ein neues Olympic Videogame zu den Olympischen Spielen herausgibt, dann werden wir hellhörig. Letztendlich geht man dann und leiht sich das Spiel, spielt es auf dem PC, der PS3 oder der Xbox 360.

Um ein olympisches Videospiel zu kreieren sind die Spiele in Vancouver 2010 genau das richtige gewesen. Doch der negative Punkt ist, dass es nur 14 Events anbietet. Positiv ist hier, dass es die 14 wichtigsten Events sind. Und SEGA hat ein wunderbares Design gestaltet. Eine der Herausforderungen bei solchen Spielen ist, dass die Designer eine große Vielfalt in eine einzige Spielmaschine einbauen müssen, und SEGA hat da angenehm überrascht.

In diesem Falle ist es mehr als wert, dass man das Spiel leiht oder auch second-hand kauft. Dann sollte man das Spiel solange spielen, bis man sich langweilt, wobei das Spiel dann zeigt, wieviel es wirklich wert ist. Was das Spiel hier aber interessant macht, ist die Karriere.
Es gibt zahlreiche Events, die man schnell in den Griff bekommt und die dann allerdings uninteressant werden. Das Problem mit SEGA ist, dass sie es nicht jedes Jahr neu herausgeben können. Was zu hoffen bleibt, ist, dass sie die Sommerspiele und die Winterspiele auf einander abstimmen können. Wenn sie dieses schaffen, dann werden sie einen großen Erfolg aufbauen können und vielleicht eine Goldmedaille einkassieren.